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Analytiker bestätigen: in der Entwicklung und Nutzung der Telemedizin wird es ein Vor und Nach der COVID-19-Krise geben.

Telemedizin ist ein Begriff, mit dem verschiedene medizinische Leistungen mithilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien aus der Ferne beschrieben werden. Telemedizin umfasst Telekonsultation (der Arzt berät aus der Ferne, oft per Videokonferenz), Ferngutachten (zwei Mediziner, von denen einer einen schnellen Zugang zur fachärztlichen Meinung braucht, tauschen sich aus der Ferne aus), Telemonitoring (Fernüberwachung bestimmter Variablen eines Patienten).

Der Anstieg der Telemedizin mit der COVID-19-Krise

Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, das Ansteckungsrisiko in Wartezimmern zu reduzieren, Patienten mit einer leichteren Form der Krankheit zu identifizieren und zu begleiten sowie die Behandlung von Patienten mit chronischen Krankheiten fortzusetzen, machten Mediziner in der letzten Zeit ausgiebig Gebrauch von Telekonsultationen. In Frankreich ist zum Beispiel die Anzahl der vom Nationalen Krankenversicherungssystem verzeichneten Telekonsultationen exponentiell angestiegen (+15 % zwischen Februar und März).

Anzahl von Frankreichs Nationaler Krankenversicherung verzeichneten Telekonsultationen

Assistierte Telekonsultation

Die Telekonsultation zwischen einem Patienten und einem Arzt hat jedoch ihre Grenzen, da der Patient normalerweise keine Instrumente hat und nicht weiß, wie er einfache klinische Untersuchungen durchführen soll. Einige Patienten haben Blutdruckmessgeräte, doch deren Qualität oder Verwendung seitens des Patienten ist nicht immer optimal. Darüber hinaus ist die Bevölkerungsgruppe mit den wichtigsten medizinischen Bedürfnissen – die Älteren – mit den neuen Technologien nicht unbedingt vertraut und kann die notwendigen Untersuchungen für eine Konsultation nicht an sich selbst durchführen.

Daher gibt es einen Bedarf an von Medizinern unterstützten Telekonsultationen (auch begleitete Telekonsultationen genannt): hierbei handelt es sich um eine Konsultation zwischen dem Arzt und seinem Patienten in Anwesenheit eines Dritten: eines Mitglieds des Gesundheitspersonals. Das kann ein häuslicher Krankenpfleger, ein Betreuer im Altersheim usw. sein. Das Gesundheitspersonal agiert als ein Bindeglied zwischen Patient und Arzt und kann einfache diagnostische Untersuchungen wie Blutdruck- oder EKG-Messung durchführen. Das wird Telediagnostik oder Televersorgung genannt.

MESI mTABLET: ein professionelles hochqualitatives Telediagnostiktool

Das MESI mTABLET System ist ideal für die Televersorgung. Ausgestattet mit verschiedenen drahtlosen Diagnosemodulen kann das MESI mTABLET System vom Gesundheitspersonal überallhin mitgenommen werden. Das MESI mTABLET System wurde in Zusammenarbeit mit Krankenpflegern und Ärzten entwickelt, um ihre spezifischen Bedürfnisse zu erfüllen. Das Ergebnis ist eine einfache und optimierte Benutzeroberfläche für den alltäglichen Gebrauch bei Telekonsultationen und Telediagnostik.

Der Mediziner, der in Kontakt mit dem Patienten ist, kann also Untersuchungen wie Ruhe-EKG, Blutdruckmessung, Sauerstoffsättigung, Knöchel-Arm-Index-Messung für pAVK oder eine Beurteilung der Wundversorgung durchführen. Der Arzt hat aus der Ferne Zugang zu hochwertigen Messergebnissen, auf die er seine Diagnose stützen und die beste medizinische Versorgung festlegen kann.